Seit Beginn des konzentrierten Angriffs des Herrschers der Welt auf uns als Geschöpfe Gottes versuche ich mir als Christ einen Reim auf diese aktuellen Geschehnisse zu machen.
Der für mich schlüssigste Erklärungsansatz ist ein heilsgeschichtlicher.
Diese Annahme habe ich für mich getroffen, um Orientierung in dieser Zeit zu finden und nicht der Illusion zu erliegen, das Ganze sei eine politische Eskalation wie jede andere und demnächst überstanden.
Ich habe mich also seit Ostern 2020 auf sieben Jahre, je dreieinhalb Jahre „Große Drangsal“ und „Apokalypse“ eingestellt.
Die „Große Drangsal“ und die „Apokalypse“, sind eng miteinander verbunden und beschreiben in der Bibel eine Zeit intensiver Bedrängnis und in der Folge des göttlichen Gerichts.
Die Menschheit erlebt immer wieder circa siebenjährige Zyklen der Zerstörung und Konsolidierung.
Die Zahl sieben steht für Vollständigkeit und den göttlichen Heilsplan, da sie sich aus drei (Göttliches) und vier (weltliche Ordnung) zusammensetzt.
Gott schuf die Welt in sieben Tagen, wobei der siebte Tag als Ruhetag gilt.
Die Bibel enthält viele Siebenheiten: sieben Sakramente, sieben Gaben des Heiligen Geistes, sieben Tugenden, sieben Todsünden, sieben Werke der Barmherzigkeit und die sieben letzten Aussprüche Jesu am Kreuz.
Die Zahl symbolisiert hier Vollkommenheit, Heiligkeit und göttliche Ordnung.
In den anderen Religionen ist es ähnlich.
Der vorletzte siebenjährige Zyklus, das Präfinale, begann im November 2013 mit den US-finanzierten Unruhen auf dem Maidan und dem Putsch in Kiew und zog sich über den Krieg in Syrien und die Übermannung Europas mit jungen Muslimen bis 2020.
Den Beginn des ersten dreieinhalbjährigen Abschnitts des gegenwärtigen Zyklus markiert das Osterfest 2020.
Der Prophet Daniel spricht von 1.290 Tagen im Alten Testament, Kapitel zwölf, Verse elf und zwölf.
Dort heißt es, dass von dem Zeitpunkt an, „da das beständige Opfer abgeschafft wird und der verwüstende Gräuel aufgestellt wird“, 1.290 Tage vergehen werden.
Zusätzlich wird erwähnt, dass diejenigen selig sind, die bis zu 1.335 Tagen ausharren (… und sich nicht „impfen“ lassen).
Der Apostel Johannes erwähnt 1.260 Tage im Neuen Testament in der Offenbarung, in den Kapiteln elf und zwölf.
Dort wird die Zeitspanne von 1.260 Tagen (entsprechend dreieinhalb Jahren) mehrfach genannt: Offenbarung 13,5 erwähnt, dass das Tier (Satan) für 42 Monate (also ebenfalls 1.260 Tage) Macht erhält.
Diese 1.260 Tage symbolisieren eine Zeit großer Bedrängnis und Verfolgung, die als „Große Drangsal“ bezeichnet wird, in der Gottes Zeugen und sein Volk geprüft werden.
Die Zeitangabe wird sowohl wörtlich als Tage als auch symbolisch für eine begrenzte, von Gott genau bemessene Zeitspanne verstanden.
In dieser Zeit der Großen Drangsal seit Ostern 2020 geschahen bisher in der Kirchengeschichte nie gesehene Dinge.
Die Kirchen waren immer die letzte Zufluchtsstätte der Bedrängten und Ausgegrenzten.
Selbst in Zeiten von Kriegen, Pest und Cholera bot die Kirche Schutz.
Meine Frau hatte während meiner U-Haftzeit in Potsdam 1988 Kirchenasyl mit unseren Zwillingen gefunden, damit sie nicht auch abgeholt und uns nicht von der Stasi die Kinder weggenommen würden.
Im frühen 16. Jahrhundert baute man den Siechenden Pestkirchen in der Quarantäne außerhalb der Städte, um ihnen einen Schutzraum für ihre bedrängte Seele zu bieten.
Kirchen, die teilweise noch heute stehen, wie die Sebastianskirche in Salzburg.
Doch was machte die Kirche am höchsten Feiertag der Christenheit zu Ostern 2020?
In vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Staat und seiner mörderischen Corona-Inszenierung schloss sie die Kirchentüren vor den Gläubigen und sperrte auch später die Ungeimpften, also die nicht mit dem 2G-Mal des Tieres Gezeichneten, aus.
Das ist ein beispielloser Vorgang in der Kirchengeschichte.
Wenn man überhaupt einen Startpunkt für den Siebenjahreszyklus aus Großer Drangsal und anschließender Apokalypse annehmen will, dann dürfte es Ostern 2020 sein.
Was dann folgte, war ein linksstaatlich autoritär durchgesetzter Angriff auf die göttliche Schöpfung.
Die Bibel beschreibt im Buch Genesis (1,27), dass Gott den Menschen „nach seinem Bild“ geschaffen hat.
Das bedeutet, dass der Mensch eine besondere Stellung unter allen Geschöpfen einnimmt.
Er ist nicht nur ein Geschöpf, sondern trägt Gottes Ebenbild in sich, was ihm eine einzigartige Würde und einen besonderen Wert verleiht.
Diese Würde und dieser Wert wurde durch den Eingriff in das menschliche Genom zu zerstören versucht.
Über die Hälfte der Menschheit ist mit der gentechnischen mRNA-Biowaffe, die das „Zeichen des Tieres“ transportiert, mittels Injektionen markiert, geschädigt oder getötet worden.
Man wird diesen Eingriff in das menschliche Genom noch viele Generation später nachweisen können.
Das „Zeichen des Tieres“ ist ein Begriff aus der Offenbarung des Johannes, das „auf der Hand oder Stirn“ (oder heute im Impfpass) angebracht wird und satanische Kontrolle symbolisiert.
Infolgedessen überschlagen sich in meinem persönlichen Umfeld die Ereignisse.
Wir haben mehrere alte Jugendfreunde „plötzlich und unerwartet“ durch Herzinfarkte und durch Krebs in nachvollziehbarer Nähe zu den sogenannten Covid-Injektionen verloren.
Mein Bruder, Prof. Dr. med. Hartwig Woldag, ist an Turbokrebs, also an mehreren nicht im Zusammenhang miteinander stehenden Tumoren gestorben, ich bin gerade auf dem Weg zur Beisetzung.
Gott wird sich nach meiner Auffassung diesen Frevel an seiner Schöpfung nicht gefallen lassen, weshalb wir am 7. Oktober 2023 mit dem Geschehen in Israel in die Zeit der Apokalypse eingetreten sind.
Zwischen Ostern 2020 (12. April) und dem 7. Oktober 2023 liegen 1.273 Tage. „Apokalypse“ wird umgangssprachlich mit Krieg und Untergang assoziiert.
Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt eigentlich nur „Entschleierung“.
Martin Luther hat es mit dem Wort „Offenbarung“ (des Johannes) übersetzt.
In all den kriegerischen Auseinandersetzungen offenbaren sich also am Ende die Akteure und entschleiern ihr sinistres Wesen.
(Das Wort „sinister“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich „links“ oder „linke Seite“.)
Bleiben wir in der Annahme eines siebenjährigen Zyklus, dann wird dieser Prozess sich apokalyptisch ausweitender Ereignisse, vor allem in der Levante, noch bis Ostern 2027 hinziehen.
Hinter jedem Gewaltakt und jeder Boshaftigkeit, hinter jeder ausgelöschten menschlichen Seele wird sich offenbaren, wer die Welt bis zum heutigen Tage beherrscht und den Versuch unternommen hat, Gott aus ihr zu vertreiben und durch Satan zu ersetzen.
Heilsgeschichtlich wird der Schöpfer die Menschheit wohl nicht verwerfen, denn es finden sich immer wieder Gerechte unter allen Völkern, in denen Gott sich wiederfindet.
Die Existenz unserer Lebenswelt, im Weiteren unseres Universums, ist kein Zufall.
Sie muss ein Schöpfungsakt sein, denn sie gehorcht logischen, erkennbaren Gesetzen.
Gesetze schaffen sich nicht von selbst, sie sind das Ergebnis bewussten Handelns.
Wir bezeichnen unseren Schöpfer als Gott und betrachten Jesus Christus als seinen gesandten Sohn, den Mittler in unserer Gestalt, mit unserer Sprache als Menschen.
Die ganze Schöpfung ergäbe keinen Sinn, wenn es nicht sehende und erkennende Wesen gäbe, die begabt wären, deren Schönheit und Komplexität zu erkennen und zu kultivieren.
Uns Menschen ist die Welt wie ein Garten in die Hände gelegt worden, um ihn zu gestalten und für uns nutzbar zu machen, denn erst mit der Kultivierung erfährt der Mensch die Schöpfung als Wille und Werk.
Wir sind umgeben von göttlicher Schöpfung, die jeden Tag Trost zu spenden vermag, wenn man aufmerksam ist und einen Blick dafür hat.
Selbst im Kleinsten offenbart sich Gott.
Diese Erfahrung habe ich während meiner sogenannten „Ausreisezeit“ 1985 bis 1989 gemacht, also in der Zeit, die im sowjetischen Freiluftgefängnis SBZ, vulgo „DDR“, von der Stellung eines „Ausreiseantrages in die BRD“ und der zeitlich nicht abschätzbaren Entlassung aus der „DDR-Staatsbürgerschaft“ lag.
Für den, der es will und kann, erschließt sich auf zehn Metern Feldweg eine Welt.
Meine Frau und ich hatten das Glück, direkt am Park Sanssouci in Potsdam zu wohnen und vorerst den Traum von der weiten Welt gegen die Erschließung des Mikrokosmos zurückzustellen, was uns mit 24 bis 28 Jahren, während andere ihre Karrieren begannen und Häuser bauten, nicht leichtfiel.
Wir mussten uns darauf einlassen, und so erschlossen sich uns im Kleinen die Schönheiten und Wunder des Lebens.
Das wäre auch mein Rat für diese Zeit der Apokalypse.
Ich verstehe die Bemerkung Martin Luthers, er würde, wenn morgen die Welt unterginge, heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen, so: Wir können nur das tun, was unsere begrenzten Möglichkeiten hergeben, und dürfen nicht mehr von uns verlangen, als wir unmittelbar für unsere Nächsten leisten können.
Wenn das, was wir derzeit durchleben, Teil des göttlichen Heilsplans aus Großer Drangsal und Apokalypse ist, bedeutet das nicht, in Panik, Angst, Resignation und Passivität zu verfallen, sondern geduldig und lebensfroh den Samen für das Morgen danach zu legen.
„Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird“ (Jesaja 65,17).
Ich gehe davon aus, dass wir bis Ostern 2027 eine Eskalation in der Auseinandersetzung zwischen destruktiven Nihilisten und konstruktiven Konservativen sehen werden, deren Ausmaß und Konsequenzen wir uns noch nicht bewusst sind.
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer (Anmerkung des Autors: Seemacht) ist nicht mehr“ (Offenbarung des Johannes 21,1).
Wir müssen uns die Sinne für die Gegenwart offen halten wie die Kinder und dürfen uns nicht durch negative Zukunftsprojektionen die Kraft rauben lassen, die wir demnächst brauchen werden.
Die meisten Menschen werden unvorbereitet in die kommende Zeit grundstürzender Umwälzungen gehen, und sei es nur, dass man ihnen offiziell die Augen über die Corona-Inszenierung öffnet und sie sich selbst erkennen müssen und erfahren, welchem Moloch ihre Gesundheit und ihre Angehörigen geopfert wurden.
Ich für meinen Teil werde es mit Paul Gerhardt (1607–1676) halten: „Befiehl du deine Wege / Und was dein Herze kränkt / Der allertreusten Pflege / Des, der den Himmel lenkt / Der Wolken, Luft und Winden / Gibt Wege, Lauf und Bahn / Der wird auch Wege finden / Da dein Fuß gehen kann.“
Roland Woldag